Günstigen PC für Office und Multimedia selbst zusammenstellen – Unsere Tipps

Grafik MIFCOM Office PC

Günstige Multimedia & Office PCs: Ideal für Zuhause oder das Büro

Der günstige Allround PC für jedermann - egal ob Multimedia Anwendungen, Office, Internet oder einfache Spiele: Die günstigen Allround & Office PC Systeme von MIFCOM sind dafür bestens geeignet. Sowohl im Büro als auch daheim im Wohnzimmer machen die Multimedia-PCs eine gute Figur. Sie bieten ein rundes Gesamtpaket aus Performance, modernen Multimedia-Features, vielfältigen Anschlussmöglichkeiten, geringen Stromverbrauch und einem günstigen Preis. Höchste Priorität genießen dabei nur qualitativ hochwertige Komponenten, denn die umfangreiche MIFCOM-Garantie von drei Jahren gilt selbstverständlich auch für die günstigsten MIFCOM-PCs!

Günstigen Allround & Office PC zusammenstellen

Grafik Prozessor

Günstiger Allround- und Office-PC: Der Prozessor

Im Gegensatz zu teuren Gaming-PCs reichen in den meisten Multimedia-PCs auch Quad-Core-Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit (iGPU) bereits völlig aus. Für alltägliche Office-Aufgaben wie Email-, Browser- oder Musik-Anwendungen eignen sich bereits sehr günstige Prozessoren – für ältere Spiele oder Video-/Bildbearbeitung dürfen es aber auch schon einmal mehr als vier Prozessor-Kerne und vor allem eine dedizierte Grafikkarte sein.

Die Prozessor-Generationen:

Käufer können sich im Bereich Multimedia und Office zwischen zahlreichen Prozessor-Generationen von AMD und Intel wählen. Grundsätzlich gilt in diesem Segment: Intel - Prozessoren bieten hier häufig die etwas effizientere Basis und die etwas stärkere Leistung pro Takt (Mhz), aber eine schwächere integrierte Grafikeinheit. Diese als Intel HD bezeichneten integrierten Grafikeinheiten reichen aber für die reine Office-Umgebung bereits aus. AMD bietet hier Alternativ vergleichbare Leistung mit einer deutlich stärkeren integrierten Grafikeinheit (betrifft die APUs Ryzen 3 3000G, 3200G und 3400G), die sich auch für das ein oder andere Spiel eignen.

AMD-APUs sind auf dem Sockel AM4 beheimatet und in den Ausbaustufen AMD Ryzen 3000G, 3200G und 3400G eingeteilt. Während das Einsteigermodelle AMD Ryzen 3000G mit zwei Prozessor-Kernen und einer kleineren Grafikeinheit ausgestattet sind, sind Ryzen 3 3200G und Ryzen 5 3400G mit vier Kernen und besonders starken Grafikeinheiten grundsätzlich auch für aktuelle Spiele mit reduzierten Detailstufen geeignet. Das besondere an diesem Sockel ist, dass hier ein späteres Aufrüsten auf erheblich leistungsstärkere Modelle häufig leicht möglich ist. Abgesehen vom Chipsatz A320, der nur Ryzen CPUs bis zur zweiten Generation (Ryzen 2000) unterstützt, ist selbst bei der Verwendung nun älterer B350 - Boards ein Aufrüsten auf modernste Prozessoren der Ryzen 3000 - Generation möglich, also auf bis zu 16 Kerne und 32 Threads. Alle CPUs abgesehen von den genannten G-Prozessoren (3000G-3400G) benötigen aber zwingend eine dedzierte Grafikkarte.

Besonders günstige Office-PCs mit Intel-Prozessor basieren in der Regel auf der Skylake-Generation in Form des Sockels 1151. Ist besonders hohe Leistung pro Takt gefragt oder besteht eine generelle Präferenz für Intel, so empfehlen wir für den Einstieg in die Office-Umgebund den bewährten Intel Core i3. Mit 4 potenten Kernen und der integrierten Intel HD - Grafikeinheit bietet dieser mehr als ausreichend Leistung für den Office-Anwendungszweck. Jedoch gilt es auch hier zu beachten, dass bestimmte Prozessoren ohne integrierte Grafikeinheit existieren, also der PC dann kein Bild anzeigt, wenn nicht eine dedizierte Grafikeinheit verwendet wird. Dies betrifft bei Intels Core - CPUs mit dem F-Kürzel in der Produktbezeichnung. Diese werden in der 9. und 10. Generation angeboten. Kurz: ein Intel Core i3 9100 benötigt keine zusätzliche Grafikkarte, der Bildschirm kann mit einem Port auf dem Mainboard verwendet werden. Ein Intel Core i3 9100F benötigt eine zusätzliche Grafikkarte und der Bildschirm muss dann mit der Grafikkarte verbunden werden.

Kaufempfehlung:

In den günstigsten Office-PCs bis 400 Euro dominieren die verschiedenen Ausbaustufen der AMD APUs. Im Hinblick auf eine möglichst gute Zukunftssicherheit sollte aber wenigstens ein AMD Ryzen 3 3200G auf einem B350-Mainboard oder neuer verbaut werden verbaut werden. Intels Core i3 ist für CPU-Lastige Operationen hingegen die erste Wahl. Die Grafikeinheit ist jedoch etwas schwächer als bei den AMD-APUs, kann aber in Zukunft problemlos durch eine dedizierte Grafikkarte ersetzt werden.

Die Preisklasse von 400 bis 600 Euro ist von Intel Core-i3 und AMD Ryzen-Prozessoren mit zusätzlicher Grafikkarte geprägt. Für Anwendungen mit besonders hoher CPU-Last sind die Core i5- oder Ryzen 5 Modelle hingegen die richtige Wahl. Beide Plattformen bieten derzeit großes Aufrüst-Potential, kommende CPU-Generationen beider Hersteller werden aber wohl nicht mehr auf den noch aktuellen Plattformen unterstützt.

Die Multimedia-Luxusklasse beginnt im Bereich ab 600 Euro und zeichnet sich besonders durch Intel Core i5- und i7-Prozessoren oder AMD Ryzen 5 und Ryzen 7 aus. Mit einem etwas stärkeren Netzteil kombiniert, bieten diese Konfigurationen bereits eine perfekte Basis für eine Aufrüstung mit einer modernen Grafikkarte und wären damit auch für vollwertige Spiele-Sessions gerüstet.

Grafik Mainboard

Günstiger Allround- und Office-PC: Das Mainboard

Das Motherboard sorgt in erster Linie für die optimale Zusammenarbeit und Leistungsentfaltung der verbauten Komponenten. Auch für einen günstigen PC ist ein gutes und zuverlässiges Motherboard wichtig, um die Stabilität des Systems nicht aufs Spiel zu setzen - denn sonst hat man am falschen Ende gespart. Vorzugsweise sollten auch bei Allround- und Office-PCs Mainboards namhafter Hersteller wie ASUS, Gigabyte oder MSI verwendet werden. Jeder dieser Hersteller, die sich mit Hochleistungs-Komponenten für Gaming-Bereich einen guten Namen gemacht haben, bietet auch günstigere Mainboards in gewohnter Qualität. Obwohl dabei bestimmte Features wie erweiterte Übertaktungs-Funktionen oder Multi-GPU Unterstützung fehlen, stellt es für die Zusammenstellung eines günstigen Allround-PCs keinen Nachteil dar. Hier sind eher ein langfristig stabiler Betrieb und vielfältige Anschlussmöglichkeiten wichtig. Zu der Standard-Ausstattung eines jeden Mainboards für einen günstigen Allround-PC sollten zahlreiche USB Schnittstellen, ein Netzwerk-Anschluss und mind. 5.1 Soundanschlüsse gehören, was bei so gut wie jedem aktuellen Mainboard der Fall ist. Je nach Bedarf kann man auch Modelle mit FireWire, eSATA oder optischen Soundanschlüssen in Betracht ziehen. Auch die Anzahl der Steckplätze für Erweiterungskarten ist, je nach Mainboard, unterschiedlich. Günstige Mainboards im beliebten Micro-ATX Format bieten insgesamt vier solcher Steckplätze (PCI-Express und PCI), was in der Regel auch ausreichend ist. Micro-ATX Mainboards bieten außerdem ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis und sind für die Zusammenstellung günstiger Allround- und Office-PCs deshalb zu empfehlen.

Unsere Empfehlung:

Für AMD-Systeme, die rein in der Office-Umgebung genutzt werden, empfehlen wir günstige AMD A320-Mainboards. Diese unterstützen noch Ryzen-G-Prozessoren der 3. Generation (3000G, 3200G und 3400G), aber keine Prozessoren darüber (ab Ryzen 5 3600). Sie sind aber voll kompatibel mit der ersten und zweiten Generation (bis zu AMD Ryzen 7 2700X). Diese Board bieten das notwendigste für die reine Office-Anwendung und sind dabei sehr günstig. Ein größeres Aufrüstpotential existiert hierbei aber nicht. Um das System etwas zukunftssicherer zu gestalten, können wir Dir ein Board ab dem Chipsatz B450 nahelegen, hierbei existiert eine große Auswahl an verschiedenen Mainboards für alle Anwendungszwecke und ein Aufrüsten auf bis zu einem Ryzen 9 3950X mit 16 Kernen und 32 Threads ist möglich, ohne die Kosten explodieren zu lassen.

Auf Seite der Intel-Prozessoren gilt Vergleichbares: der Chipsatz H310 deckt den Einstiegsbereich ab, hier wird das notwendigste für den Office-Anwendungszweck abgedeckt, in der Mittelklasse finden sich B360 und B365-Mainboards, darüber existiert noch der H370 und Z390-Chispatz. (Fast) alle CPUs der 9. Generation (i3 9100F bis i9 9900K) laufen auf allen Chipsätzen. Nicht jede Kombination ist dabei jedoch sinnvoll - für Office-PCs empfehlen wir Intel-Chipsätze von H310 - H370, für K-Prozessoren und sehr starke Prozessoren (ab Core i7 9700K) jedoch Z390, da hier auch andere Bauteile (z.B. die Spannungswandler des Mainboards) entsprechend stärker dimensioniert sind.

Grafik Grafikkarte

Günstiger Allround- und Office-PC: Die Grafikkarte

Bei einem Allround- oder Office-PC werden meist keine hohen Anforderungen an die Grafikleistung gestellt. Textverarbeitung, Internet und (HD) Videowidergabe sind Aufgaben, mit denen günstige PCs aus dieser Kategorie zu 90 Prozent konfrontiert werden. Diese Anforderungen erfüllen bereits Onboard-Grafiklösungen optimal. Moderne Onboard-Grafikkarten haben keine Schwierigkeiten mit den geläufigen Multimedia Anwendungen, einfachen Bildbearbeitungsprogrammen, Filmwiedergabe in HD-Qualität oder sogar einfachen Spielen. Sie enthalten den dafür nötigen Funktions- und Leistungsumfang in stromsparender Form und sind sehr günstig, da sie bereits im Kaufpreis des Motherboards bzw. Prozessors enthalten sind. Wir empfehlen für günstige PCs den Einsatz von AMD's Chipsätzen mit intergrierter Grafik wie AMDs Vega - Grafikeinheiten sowie die in Intel Core i3/i5 Prozessoren integrierte Intel HD Grafik. Zusätzlich zu empfehlen sind für günstige Allround-PCs die Einsteiger-Grafikkarten von Nvidia und AMD, die für eine höhere Grafikleistung sorgen und dennoch stromsparend arbeiten. Dazu zählen Modelle wie NVIDIA GeForce 1030 und 1050 oder AMD Radeon RX 550 oder 560. Sie alle verfügen über mindestens zwei Bildschirmanschlüsse und erlauben somit den Multi-Monitor-Betrieb.

Grafik Arbeitsspeicher

Günstiger Allround- und Office-PC: Der Arbeitsspeicher

Für eine schnelle Ausführung von Anwendungen sollte auch ein günstiger PC heutzutage über mindestens 8GB Arbeitsspeicher verfügen. State-of-the-Art sind allerdings auch in diesem Segment bereits 16GB. Mit 16GB Arbeitsspeicher und einem schnellen Prozessor ausgestattet, kann ein moderner und zugleich günstiger Allround-PC gleichzeitig mehrere Anwendungen mit hoher Geschwindigkeit bearbeiten, zahlreiche Browser-Fenster offen haben und im Hintergrund auch noch einen Viren-Scan ausführen, ohne dass der Benutzer einen Geschwindigkeits-Einbruch bemerkt. 8 GB Arbeitsspeicher sind für Videobearbeitung oder für die gleichzeitige Ausführung sehr vieler Programme zu empfehlen.

Grafik Festplatte

Günstiger Allround- und Office-PC: Die Festplatte

Die Festplatte in einem günstigen Allround-PC soll nicht unbedingt die schnellste, aber dennoch schnell genug sein, um den Computer nicht auszubremsen. Die Übernahme von den alten SATA Festplatten aus einem alten, ausgedienten Rechner ist daher keine optimale Lösung. Moderne SATA Festplatten liefern einen merkbar höheren Datendurchsatz und kürzere Zugriffszeiten, bei einem günstigen Preis. Sehr zu empfehlen sind Modelle aus den beliebten Seagate Desktop Serien, die Ginen niedrigen Pro-Gigabyte-Preis mit einer hohen Zuverlässigkeit und leisem Betriebsgeräusch verbinden. Alternativ lässt sich direkt eine SSD für die maximale Performance einsetzen. Mittlerweile sind auch die Modellen mit 250GB in einem günstigen PC sehr gut realisierbar. Entscheidend ist, wie viel Speicherplatz man benötigt bzw. in der Zukunft benötigen wird. So bietet zum Beispiel eine 500GB große Festplatte genügend Platz für:

Bis zu:
  • 142.800 digitale Fotos
  • 125.000 Musikdateien (im MP3-Format)
  • 12.500 Musikdateien (nicht komprimierte CD-Qualität)
  • 38 Stunden digitale Videoaufnahmen (DV)
  • 220 Stunden Videos in DVD-Qualität
  • 60 Stunden HD-Videos

Zu beachten ist dabei, dass für die Betriebssystem-Installation mit Programmen und Updates ca. 50GB eingeplant werden sollten (allein die reine Installation von Windows 10 benötigt bereits ca. 12GB). So kann sich bereits nach einem Jahr die 120GB SSD am Limit sein.


Allround & Office PC zum günstigen Preis

Preislich liegen unsere Allround- und Office-PCs bei ca. 200 bis 500€ und sind somit direkt unter den High-Performance- und Gaming-PCs angesiedelt. Die sinnvollen Einsparungen, die man beim Zusammenstellen eines günstigen Allround-PCs gegenüber einem Gaming-PC machen kann, sind in erster Linie:

  • Günstige CPU: für einen Allround-PC sind meistens schon Dual-Core Einsteiger-CPUs ausreichend
  • Günstige Grafikkarte: Onboard-Grafiklösungen oder Low-Budget Grafikkarten sind für einfache Anwendungen & (HD-) Videowidergabe optimal
  • Günstiges Mainboard: ohne teure Gaming-Features sind Mainboards auch mit gutem Funktionsumfang vergleichsweise günstig
  • Günstiges Gehäuse: Micro-ATX Standard-Gehäuse sind trotz guter Verarbeitungsqualität günstiger als Gaming-Tower
  • Günstiges Netzteil: dank stromsparender Hardware muss das Netzteil nicht so stark dimensioniert werden

Ihr MIFcom Team