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Server Kaufberatung: Welcher Server passt zu Deiner Anwendung?

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Server Kaufberatung

 

Finde Deinen passenden Server

Ob ein Server sein Geld wert ist, entscheidet sich anhand wie gut er zu seiner Aufgabe passt. Eine Datenbank auf langsamen Laufwerken bleibt langsam, egal wie viele Kerne der Prozessor hat. Ein Virtualisierungs-Host mit zu wenig RAM hat zur Ursache das nicht ausreichend viele virtuelle Maschinen erstellt werden können. Und ein Dual-Socket-System mit Hunderten Kernen langweilt sich als Fileserver für zehn Leute. Diese Server Kaufberatung bringt Ordnung in die Auswahl: Wir beraten Dich hier erst zur Anwendung, dann zum Rack-Format und anschließend noch zu Prozessor, Storage und GPUs. Am Ende weißt Du, welche Kategorie zu Deinem Projekt passt und worauf es bei der Konfiguration ankommt.

 

Drei Fragen, welche die Server-Wahl entscheiden

 

Bevor es um Prozessoren und Höheneinheiten geht, lohnt es sich einen Schritt zurückzugehen. Drei Fragen grenzen die Auswahl unserer Server-Konfiguratoren schnell ein.

 

Welche Anwendung soll der Server übernehmen?

 

Dateiablage, Datenbank, Virtualisierung, GPU-Computing und KI-Training belasten völlig unterschiedliche Komponenten. Ein Fileserver lebt von Speicherkapazität, eine Datenbank von schnellem Storage, ein Virtualisierungs-Host von Arbeitsspeicher.

 

Welche technischen Spezifikationen sind für meine Anwendungen besonders wichtig? 

 

Bei Datenbanken sind es IOPS und Latenz, bei der Virtualisierung ist es der RAM, beim KI-Training sind es Grafikspeicher und GPU-Anzahl. Wer sich vor dem Kauf für die richtige Hardware für seine Anwendung entscheidet, erspart sich später eine teure Umrüstung,

 

Wie viel Hardware wird maximal für meine Anwendungen benötigt?

 

Ein Server bleibt oft fünf Jahre und länger im Einsatz. Das Rack-Format legt heute fest, wie viele Laufwerke, Erweiterungskarten und Grafikkarten in drei Jahren noch hineinpassen.

 

Server oder Workstation: ab wann sich echte Server-Hardware lohnt

 

Auf dem Papier sehen sich eine starke Workstation und ein Server ähnlich. Teils verwenden sie die gleichen CPU-Plattformen mit ähnlich vielen Kernen, RAM und Storage. Der Unterschied steckt in allem, was den Betrieb rund um die Uhr absichert. Fünf Merkmale machen die Unterscheide deutlich ersichtlich. ECC-Arbeitsspeicher korrigiert Bitfehler automatisch und ist beim Server Standard statt Option, was bei Datenbanken und Backups über die Datenintegrität entscheidet. Hot-Swap-Laufwerke lassen sich im laufenden Betrieb tauschen. Redundante Netzteile übernehmen bei einem Ausfall unterbrechungsfrei. Out-of-Band-Management über IPMI erlaubt Wartung und Neustart aus der Ferne, selbst wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert. Und das 19-Zoll-Format bringt mehrere Systeme platzsparend in einem Serverschrank unter.


Wer gelegentlich Dateien im kleinen Team teilt und einen Ausfall von ein paar Stunden verschmerzen kann, fährt mit einer starken Workstation oder einem NAS oft günstiger. Die Rechnung dreht sich, sobald mehrere Nutzer gleichzeitig zugreifen, eine zugesicherte Verfügbarkeit dahintersteht oder Wartung ohne Downtime nötig ist. Ab dann ist der Server eine Voraussetzung dafür, dass Arbeit nicht stillsteht.

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Welcher Server für welche Anwendung?

Am schnellsten kommst Du ans Ziel, wenn Du von Deiner Anwendung ausgehst. Sechs Anwendungs-Profile decken die häufigsten Einsatzzwecke ab, jedes mit einem eigenen Schwerpunkt bei Prozessor, Storage, Arbeitsspeicher oder Grafikkarte.

Fileserver für die zentrale Dateiablage im Team

Viele Hot-Swap-Einschübe, ordentlich Kapazität und Redundanz im RAID: Ein Fileserver stellt Projektdaten per SMB oder NFS dem ganzen Team bereit und verkraftet den Ausfall einzelner Laufwerke, ohne dass jemand davon etwas merkt. Passende Systeme findest Du bei den Fileservern.

File Server

Datenbank-Server für hohe IOPS und niedrige Latenz

MySQL, PostgreSQL oder MS SQL antworten nur so schnell, wie das Storage darunter liest und schreibt. Ein Datenbank-Server setzt deshalb auf NVMe-SSDs im RAID-Verbund und ausreichend ECC-Arbeitsspeicher für Ausfallsicherheit. Konfigurationen dafür stehen bei den Datenbank-Servern bereit.

Datenbank Server

Storage-Server für große Datenmengen

Wenn Kapazität das Maß der Dinge ist, etwa für ein zentrales Datenlager oder als Backup-Ziel für andere Systeme im Netzwerk, zählen vor allem viele Laufwerksschächte und ein robuster RAID-Controller. Alle Ausbaustufen findest Du bei den Storage-Servern.

Storage Server

Virtualisierungs-Server für VMware, Proxmox und Hyper-V

Jede virtuelle Maschine belegt ihren eigenen Anteil am Arbeitsspeicher, unabhängig davon, wie ausgelastet sie ist. Ein Virtualisierungs-Server kombiniert deshalb hohe Kernzahlen mit maximalem RAM-Ausbau, damit viele VMs nebeneinander laufen, ohne sich Ressourcen streitig zu machen. Die passenden Systeme stehen bei den Virtualisierungs-Servern.

Virtualisierungs-Server

GPU-Server für HPC, Rendering und Simulation

Wissenschaftliches Rechnen, Simulation und GPU-Rendering skalieren mit der Zahl der Grafikkarten. Ein GPU-Server nimmt mehrere Datacenter-GPUs auf und versorgt sie über schnelles NVMe-Storage mit Daten. Mehr dazu bei den GPU-Servern.

KI PC oder KI-Server: wann lohnt sich der Umstieg auf eine Rack-Lösung?

Reichen vier Grafikkarten in einem Tower-Gehäuse nicht mehr aus, oder soll die Rechenleistung mehreren Nutzern gleichzeitig im Netzwerk zur Verfügung stehen, ist ein KI PC nicht mehr die richtige Kategorie. Unsere KI-Server bauen auf demselben Prinzip auf, mit bis zu acht GPUs im Rack-Format, redundanten Netzteilen und Fernwartung über IPMI für den Dauerbetrieb im Serverraum statt am Schreibtisch. Anwendung findet das etwa bei produktiven Teams, die dieselben Modelle gemeinsam über das Netzwerk nutzen, oder beim Training, das einen einzelnen KI PC über Tage hinweg blockieren würde. Passende Systeme dafür stehen bei unseren KI-Servern bereit.

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Wie groß muss der Server sein? Rack-Formate von 1HE bis 5HE

 

Die Höheneinheit bestimmt, wie viel Platz Dein Server im Rack belegt und wie weit er sich ausbauen lässt. Einen Überblick über alle Formate geben Dir die Rack-Server, die folgende Tabelle zeigt, welches Format zu welchem Einsatzzweck passt:

 

FormatLaufwerkschächteGPU-AusbauTypischer Einsatz
1HEwenige, meist 2 bis 4bis zu 1 GPUVirtualisierung, kompakte Netzwerk- und Anwendungsdienste
2HEmittel, meist 8 bis 12bis zu 4 GPUsAllround-Server, Datenbank, Virtualisierung
4HEviele, teils über 24, serverspezifischbis zu 8 GPUsStorage-Server, Datenbank-Server, GPU-Server
5HE (HGX)wenige, auf schnelles NVMe ausgelegtbis zu 8 SXM-GPUs im VerbundKI-Training, HPC-Cluster

 

Kaufe das Rack-Format dabei nicht nach dem heutigen Bedarf, sondern nach dem, was Du maximal brauchen wirst. Ein halb bestückter 2HE-Server ist über fünf Jahre die günstigere Entscheidung als ein voll ausgereizter 1HE-Server, der nach zwei Jahren ersetzt werden muss.

 

1HE-Server: maximale Dichte auf einer Höheneinheit

 

Ein 1HE-Server bringt volle Rechenleistung auf minimalem Raum unter, als Single- oder Dual-Socket-System für Virtualisierung und kompakte Netzwerk- und Anwendungsdienste. Der Kompromiss: wenige Laufwerksschächte, maximal zwei Erweiterungskarten, Grafikkarten höchstens im Low-Profile-Format. Passende Systeme findest Du bei den 1HE-Servern.

 

2HE-Server: der Allrounder mit Reserven zur Erweiterbarkeit

 

Mit acht bis zwölf Laufwerksschächten und bis zu vier Erweiterungskarten bietet ein 2HE-Server die beste Balance aus Erweiterbarkeit, Kühlung und Platzbedarf. Für Datenbank- und Virtualisierungs-Anwendungen im Mittelstand ist es das Format, mit dem die meisten Unternehmen starten, und in der GPU-Variante nimmt es auch erste Beschleunigerkarten auf. Konfigurationen stehen bei den 2HE-Servern.

 

4HE- und 5HE-Server: Platz für Storage-Verbünde und GPU-Ausbau

 

Ein 4HE-Server fasst umfangreiche Storage-Verbünde mit teils über 24 Laufwerksschächten, mehrere Erweiterungskarten und redundante Netzteile, und nimmt in der GPU-Variante bis zu acht Grafikkarten auf. Damit deckt dieser Storage-, Datenbank- und GPU-Einsatz gleichermaßen ab, die Systeme dazu findest Du bei den 4HE-Servern. Die höchste KI-Ausbaustufe bilden unsere 5HE-Systeme mit bis zu acht direkt miteinander verbundenen GPUs auf Basis der NVIDIA HGX Server Plattform, dem Industriestandard für Multi-GPU-Server im KI-Training.

 

 

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AMD EPYC oder Intel Xeon: welcher Prozessor gehört in Deinen Server?

 

Die Prozessor-Wahl ist zuerst eine Frage nach Deinem Workload, nicht nach der Kernanzahl an sich. Dutzende virtuelle Maschinen brauchen viele gleichzeitige Kerne, einzelne Datenbank-Abfragen hängen eher an Speicherbandbreite und Einzelkern-Takt. Bei Server-Workloads dominieren aktuell zwei Plattformen, AMD EPYC der 9005-Serie und Intel Xeon Scalable beziehungsweise Xeon 6:

 

KriteriumAMD EPYC 9005Intel Xeon 6
Kerne (Performance-Variante)bis zu 128 (Zen 5)bis zu 128 (P-Kerne)
Threads pro Sockelbis zu 384bis zu 288
Speicherkanäle pro Sockelbis zu 128 bis 12 je Serie
SockelSingle oder DualSingle oder Dual
StärkeKerndichte, Preis-LeistungSpeicherbandbreite, Ökosystem
Typischer EinsatzVirtualisierung, Cloud-Hosting, HPCDatenbanken, unternehmenskritische Software

 

AMD erreicht die 192 Kerne mit Zen 5c: vollwertige Zen 5-Kerne mit identischem Funktionsumfang und SMT, nur kompakter gebaut, mit weniger Cache und niedrigeren Taktraten, daher auch die 384 Threads. Intel erreicht die 288 Kerne mit den E-Kernen, einer eigenen, schlankeren Kernarchitektur ohne Hyper-Threading. Die Standard-Modelle beider Hersteller mit bis zu 128 Zen 5- beziehungsweise P-Kernen bleiben die Wahl für Datenbanken und alles, wo jeder einzelne Kern zählt, die Hochkern-Varianten zielen auf viele parallele, leichte Aufgaben wie Web-Dienste und Container. Ein Praxis-Tipp, weil viele Software-Lizenzen pro Kern abgerechnet werden: Plane bewusst die kleinste Konfiguration, die den Workload zuverlässig trägt, nicht automatisch die größte. Wie sich beide Plattformen im Detail unterscheiden, liest Du bei den Server Technik Highlights.

 

Single- oder Dual-Socket-Server: wann zwei Prozessoren nötig sind

 

Fileserver, kleinere Datenbanken und einzelne virtualisierte Workloads laufen zuverlässig auf einem Sockel, und das ist fast immer die wirtschaftlichere Wahl. Ein zweiter Prozessor lohnt sich, sobald sehr viele virtuelle Maschinen, große Datenbanken oder rechenintensive Simulationen gleichzeitig laufen sollen. Dieser verdoppelt dann nicht nur die Kernzahl, sondern auch die Speicherkanäle und die PCIe-Lanes für zusätzliche GPUs und NVMe-Storage.

 

ECC-Arbeitsspeicher: warum er im Server gesetzt ist

 

ECC-Speicher erkennt und korrigiert Bitfehler automatisch, ohne dass Du etwas davon merkst. Das klingt unspektakulär, bis man sich den Worst-Case vorstellt: Ein einzelner unentdeckter Speicherfehler kann eine Datenbank oder ein Backup tagelang unbemerkt verfälschen, und der Fehler wandert mit in jede Kopie. Läuft ein Server rund um die Uhr oder ist Datenintegrität vertraglich relevant, wird ECC-Arbeitsspeicher zur Pflicht.

 

 

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GPUs im Server: wann sich ein GPU- oder KI-Server lohnt

 

Nicht jeder Server braucht eine Grafikkarte. Fileserver, Datenbank-Server und Virtualisierungs-Hosts kommen ohne aus, ihre Last liegt auf CPU, RAM und Storage. Das ändert sich, sobald die Anwendung parallelisierbar ist: Rendering, Simulation, Training und Inferenz von KI-Modellen laufen auf GPUs um ein Vielfaches schneller als auf jedem Prozessor. Für die meisten dieser Workloads reichen ein bis vier Karten pro System, ein volles Acht-GPU-System lohnt sich erst bei ernsthaftem KI-Training. Unsere Server nehmen dafür bis zu acht Datacenter-Grafikkarten wie NVIDIA L40S oder H200 auf und lassen sich mit bis zu 4.608 GB DDR5-ECC-Arbeitsspeicher kombinieren.

 

NVIDIA HGX: acht GPUs, die im Server als eine Einheit arbeiten

 

Steht die GPU-Anzahl fest, bleibt eine Grundsatzentscheidung: einzelne Karten im Standard-Gehäuse oder eine echte HGX-Plattform. Bei der NVIDIA HGX Server Plattform sind bis zu acht GPUs über NVLink direkt miteinander verbunden und arbeiten wie eine einzige große Recheneinheit, statt als acht Karten mit begrenzter Kommunikation untereinander. Beim Training großer Modelle, bei dem die Karten permanent Zwischenergebnisse austauschen, macht genau das den Unterschied, und rechtfertigt die höheren Anschaffungskosten.


Ein Punkt für die Planung: Ein voll bestückter HGX-Server zieht je nach Konfiguration mehrere Kilowatt und gibt sie als Abwärme wieder ab. Kläre Stromanschluss und Kühlleistung Deines Standorts am besten vor der Bestellung, unser B2B-Team berät Dich dazu im Vorfeld.

 

 

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Wie viel Storage und Arbeitsspeicher braucht Dein Server?

 

Auch hier gibt die Anwendung die Richtung vor: Ein Fileserver braucht Kapazität und Redundanz, eine Datenbank schnelles NVMe-Storage und genug RAM, ein Virtualisierungs-Host vor allem Arbeitsspeicher. Die folgende Tabelle fasst die Richtwerte zusammen:

 

AnwendungRAM (Richtwert)Storage-PrioritätEmpfohlenes Layout
Fileserver32 bis 64 GBKapazität, Redundanzmehrere HDDs oder SSDs im RAID
Datenbank-Server64 bis 256 GBIOPS, niedrige LatenzNVMe-SSDs, gespiegelt oder RAID 10
Storage-Server32 bis 64 GBmaximale Kapazitätviele HDDs im RAID 6 oder vergleichbar
Virtualisierungs-Server256 bis 512 GBausgewogen, RAM-lastigNVMe für System-VMs, SATA/SAS für Daten
GPU-Server128 bis 512 GBDurchsatz für Datensätzeschnelles NVMe nahe an den GPUs
KI-Server512 GB und mehrKapazität und DurchsatzNVMe im RAID, nach Modellgröße dimensioniert

 

Als Orientierung über alle Anwendungen, umso schreibintensiver der Workload, desto mehr zählt NVMe-Geschwindigkeit vor reiner Kapazität. Je kapazitätslastiger, desto eher reichen klassische Festplatten im RAID-Verbund. Und eine Warnung, die in keiner Server-Planung fehlen darf: RAID überbrückt den Ausfall einzelner Laufwerke, ersetzt aber kein Backup. Gelöschte oder verschlüsselte Daten sind auch im RAID gelöscht oder verschlüsselt.

 

Ein Server ist eine Langzeit-Entscheidung: Support und Ersatzteile

 

Ein Server bleibt meist deutlich länger im Einsatz als eine Workstation, oft fünf Jahre und mehr, weil ein Austausch immer auch die Migration aller Daten und Dienste bedeutet. Umso wichtiger, dass Ersatzteile für Laufwerke und Netzteile über Jahre verfügbar bleiben und der Support im Defektfall schnell reagiert. Jeder MIFCOM Server durchläuft vor der Auslieferung ein mehrstufiges Testverfahren, das Komponentenkompatibilität, Wärmeentwicklung unter Dauerlast und Systemstabilität prüft. Dazu gewähren wir 3 Jahre Garantie, unabhängig von den Herstellergarantien der Einzelkomponenten.

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FAQ: 
Häufige Fragen zur Server-Wahl

 

Was unterscheidet einen Server von einer Workstation?

Server und Workstations unterscheiden sich anhand des Anwendungsbereichs und der Spezifikationen:
ArrowSVG.svg Server: Ausgelegt auf Dauerbetrieb für viele gleichzeitige Nutzer. ECC-RAM, Hot-Swap-Laufwerke, redundante Netzteile und IPMI-Fernwartung sind deshalb Standard, damit der Betrieb auch bei einem Defekt ohne Eingriff vor Ort weiterläuft.
ArrowSVG.svg Workstations: Ausgelegt auf die interaktive Arbeit einer einzelnen Person. Server-Merkmale sind hier höchstens eine Option, aber kein Standard. 

 

Welches Rack-Format brauche ich für meinen Server?

Das passende Format richtet sich nach Erweiterbarkeit und GPU-Bedarf:
ArrowSVG.svg 1HE: maximale Dichte, wenig Platz für Laufwerke und Erweiterungskarten
ArrowSVG.svg 2HE: flexibler Allrounder für Datenbank, Virtualisierung und erste GPU-Optionen
ArrowSVG.svg 4HE: große Storage-Verbünde und bis zu acht Grafikkarten
ArrowSVG.svg 5HE: bis zu acht direkt über NVLink verbundene GPUs für KI-Training 

 

Welchen Prozessor brauche ich für meinen Server?

Die Wahl folgt dem Workload, nicht der reinen Kernanzahl:
ArrowSVG.svg AMD EPYC 9005: Bis zu 192 Kerne und durchgehend 12 Speicherkanäle sorgen für ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, ausgelegt auf hohe Dichte bei Virtualisierung und Cloud-Hosting.
ArrowSVG.svg Intel Xeon 6: Großer L3-Cache und Zertifizierungen für unternehmenskritische Software wie SAP HANA oder Oracle machen diese Modelle zur ersten Wahl bei Datenbanken und Enterprise-Workloads. 

 

Brauche ich einen Single- oder Dual-Socket-Server?

Die meisten Anwendungen wie Fileserver oder kleinere Datenbanken laufen zuverlässig auf einem Sockel. Ein zweiter Prozessor lohnt sich, sobald sehr viele virtuelle Maschinen, große Datenbanken oder rechenintensive Simulationen gleichzeitig laufen sollen.

 

Ist ECC-Arbeitsspeicher bei einem Server wirklich Pflicht?

Bei einem Server ist Arbeitsspeicher mit ECC Pflicht. Server laufen oft rund um die Uhr und bedienen mehrere Nutzer gleichzeitig, ein unentdeckter Speicherfehler kann Datenbanken oder Backups tagelang unbemerkt verfälschen. 

 
 

Wie viel Arbeitsspeicher braucht mein Server?

Das hängt von der Anwendung ab:
ArrowSVG.svg 32 bis 64 GB: Fileserver und Storage-Server
ArrowSVG.svg 64 bis 256 GB: Datenbanken
ArrowSVG.svg 256 bis 512 GB: mittlere Virtualisierungs-Umgebungen
ArrowSVG.svg 512 GB und mehr: große Datenbanken, Simulationen oder KI-Workloads

 

Wie viel Storage brauche ich für meinen Server?

Die benötigte Speichergröße hängt von der Anwendung ab, nicht von einer pauschalen Kapazität:
ArrowSVG.svg Fileserver: möglichst viele Laufwerksschächte im RAID für Kapazität und Redundanz
ArrowSVG.svg Datenbank-Server: wenige, aber sehr schnelle NVMe-SSDs für hohe IOPS
ArrowSVG.svg Storage-Server: maximale Kapazität im RAID 5, 6 oder 10, ergänzt um einen NVMe-Cache für häufige Zugriffe
ArrowSVG.svg GPU- und KI-Server: schnelle NVMe Laufwerke, damit das Laden von Datensätzen aus dem internen Speicher die Leistung des Servers nicht ausbremst

 

Wann brauche ich einen GPU- oder KI-Server?

Sobald die Anwendung parallelisierbare Berechnungen durchführt, etwa Rendering, Simulationen oder das Training und die Inferenz von KI-Modellen. Für Rendering, Simulationen und ähnliche HPC-Aufgaben mit wenigen Grafikkarten reicht ein regulärer GPU-Server, für das Training großer Sprachmodelle brauchst Du bis zu acht direkt verbundene GPUs, wie sie die NVIDIA HGX Plattform bereitstellt.

 

Wie viele GPUs kann ein Server aufnehmen?

Das Rack-Format setzt die Grenze:
ArrowSVG.svg 1HE: bis zu einer GPU
ArrowSVG.svg 2HE: bis zu vier GPUs
ArrowSVG.svg 4HE: bis zu acht Grafikkarten
ArrowSVG.svg 5HE (HGX): bis zu acht GPUs, über NVLink direkt miteinander verbunden

 

Lohnt sich ein eigener Server oder reicht Cloud-Hosting?

Ausschlaggebend sind Kontrolle, Kosten und Anwendung:
ArrowSVG.svg Lokaler Server: Volle Kontrolle über Hardware und Daten, keine laufenden Nutzungsgebühren nach der Anschaffung. Sinnvoll bei sensiblen Daten, Compliance-Vorgaben oder gleichbleibend hoher Auslastung.
ArrowSVG.svg Cloud-Hosting: Keine Anschaffungskosten, schnelle Skalierung bei schwankender Last. Dafür steigen die laufenden Kosten mit der Nutzung, und die Daten liegen extern. 

 

Kann ich einen Server später erweitern?

Solange es die Serverplattform noch zulässt, kannst Du jeden MIFCOM Server noch erweitern. Zu den Erweiterungsoptionen zählen zusätzliche Laufwerke über die Hot-Swap-Einschübe, mehr Arbeitsspeicher über freie RAM-Steckplätze und weitere Grafikkarten über freie PCIe-Slots, sofern das gewählte Rack-Format dafür ausgelegt ist. Bei absehbarem Wachstum lohnt es sich, das Rack-Format eine Nummer größer zu wählen.

 

Wie finde ich den richtigen Server für meine Anwendung?

Den richtigen Server wählst Du am besten nach Deiner Anwendung aus. Fileserver, Datenbank-Server, Storage-Server, Virtualisierungs-Server, GPU-Server und KI-Server stellen jeweils andere Anforderungen an Prozessor, Storage und Arbeitsspeicher. Einen Überblick über alle sechs Anwendungsfälle gibt Dir die Kategorie Server nach Anwendung. Bist Du Dir unsicher, welcher Server zu Deinem Projekt passt, hilft Dir unser B2B-Team direkt bei der Auswahl der passenden Konfiguration.

 

 

Warum MIFCOM für Server

 

MIFCOM ist offizieller NVIDIA Solution Provider im NVIDIA Partner Network, mit der Kompetenzstufe Preferred in den Bereichen Compute und Visualization sowie Registered im Bereich NVIDIA Enterprise Software. Diese Partnerschaft gibt uns direkten Zugang zu aktuellen NVIDIA-Technologien, Referenzarchitekturen und technischem Support, wovon Deine Konfiguration direkt profitiert. Jeder Server wird in Deutschland konfiguriert, unter Praxisbedingungen getestet und mit persönlichem Support begleitet, von der ersten Beratung bis zur Inbetriebnahme.

 

Jetzt Deinen Server konfigurieren

 

Jetzt sind dir die unterschiedlichen Anforderungen an einen Server bekannt: die Anwendung, das Rack-Format und die Plattform. Stelle Dein System im Server Konfigurator Komponente für Komponente zusammen, oder verschaff Dir bei unserer Server Kategorie zuerst den Überblick über alle Systeme.
Unternehmen, Rechenzentren und öffentliche Einrichtungen profitieren zusätzlich von festen Ansprechpartnern, Angeboten für Ausschreibungen, Kauf auf Rechnung oder Leasing sowie optionalem Premium-Service. Sprich dazu direkt unser B2B-Team an, telefonisch, per E-Mail oder im Live-Chat.

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